Aluminium spielt dabei eine entscheidende Rolle, da es elektrische Entladungen ableiten kann. Formt man zwei bis drei Aluminiumkugeln in der Größe eines Golf- oder Tennisballs und legt sie mit in die Waschmaschine, wirken sie wie ein natürliches Antistatik-System. Dadurch wird die Ansammlung statischer Elektrizität in den Kleidungsstücken reduziert, was das Material schont. Das gleiche Prinzip lässt sich auch im Wäschetrockner anwenden, wo statische Aufladung besonders häufig auftritt.
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Aluminiumkugeln in der Waschmaschine: Der einfache Trick gegen statische Aufladung und schnellen Verschleiß

Neben der Pflege der Kleidung ist auch die richtige Wartung der Waschmaschine entscheidend für ihre Lebensdauer. Experten empfehlen, das Gerät an einem vor Sonne und Feuchtigkeit geschützten Ort aufzustellen und für ausreichende Belüftung zu sorgen, indem die Tür nach dem Waschen leicht geöffnet bleibt. Zudem sollten die Gummidichtungen regelmäßig gereinigt und der Filter gewartet werden. Je nach Nutzung und Pflege kann eine Waschmaschine durchschnittlich zwischen 9 und 16 Jahren halten.
Eine typische Waschmaschine ist für etwa 4.000 bis 8.000 Waschzyklen ausgelegt. Faktoren wie Beladungsmenge, Schleuderdrehzahl und Wasserverbrauch beeinflussen sowohl die Leistung als auch die Haltbarkeit des Geräts. Abschließend wird empfohlen, die Trommel regelmäßig mit weißem Essig zu reinigen, um unangenehme Gerüche und Bakterienansammlungen zu vermeiden, sowie beim Waschen Feuchttücher zu verwenden, um Flusen auf der Kleidung zu reduzieren.
