Die gelben Flecken auf Kissen sind ein sehr häufiges Problem und haben einen völlig natürlichen Ursprung. Im Laufe der Zeit sammeln sich Schweiß, Speichel, Hautfette, Rückstände von Gesichtscremes und Feuchtigkeit im Gewebe an. Diese Kombination führt schließlich zu einem gelblichen Farbton, der einen Eindruck von Schmutz und Nachlässigkeit vermittelt.
Vergilbte Kissen reinigen: sicher und ohne aggressive Chemie

Abgesehen vom optischen Aspekt stellt ein fleckiges Kissen ein Hygieneproblem dar. In diesen Rückständen können sich Milben und Bakterien vermehren, was sich direkt auf die Schlafqualität auswirkt. Bei empfindlichen Menschen kann das Schlafen auf einem schmutzigen Kissen zu Allergien, Reizungen oder sogar Atemproblemen führen, weshalb die Sauberhaltung des Kissens für einen gesunden Schlaf entscheidend ist.
Obwohl Bleichmittel und Ammoniak in der Regel die ersten Produkte sind, die einem in den Sinn kommen, ist ihre Verwendung nicht empfehlenswert. Sie sind zu aggressiv für Textilien, insbesondere bei Kissen aus Baumwolle, Mikrofaser oder Federn, da sie die Fasern schwächen und ihre Lebensdauer verkürzen. Außerdem entfernt Bleichmittel Schweiß- und Fettrückstände nicht vollständig, sondern bleicht sie nur oberflächlich.
Als wirksame und schonendere Alternative ist Wasserstoffperoxid ein echter Verbündeter. Es hat eine starke bleichende und desinfizierende Wirkung und kann Bakterien und Milben entfernen, ohne das Gewebe zu beschädigen. Mischen Sie einfach eine halbe Tasse 3 %iges Wasserstoffperoxid mit drei Litern heißem Wasser, lassen Sie das Kissen eine Stunde lang einweichen und waschen Sie es anschließend in der Waschmaschine mit einem Schonwaschgang und einem neutralen Waschmittel. Das Ergebnis ist ein sauberes und weißes Kissen, das Ihnen weiterhin einen guten Schlaf garantiert.
