Hallo, ich bin Markus! In meiner täglichen Arbeit als Monteur begegne ich oft einem Problem: Ein wunderschönes Erbstück oder der teure Esstisch hat einen hässlichen Kratzer abbekommen. Viele denken sofort an teure Holzstifte oder eine komplette Neulackierung. Doch bevor ihr Geld ausgebt, geht in die Küche und holt eine Walnuss.
Warum die Walnuss ein „Wundermittel“ für Holz ist

Es klingt fast zu einfach, um wahr zu sein, aber die Natur hat hier die perfekte Lösung parat. Walnüsse enthalten natürliche Öle und Farbstoffe, die den Fasern von Holz extrem ähnlich sind. Wenn man mit dem Kern einer Walnuss über einen Kratzer reibt, füllt das Nussöl die Vertiefung auf und die natürlichen Pigmente gleichen den Farbunterschied aus.
Meine Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Vorbereitung: Reinigt die Stelle kurz mit einem trockenen Tuch, um Staub zu entfernen.
- Reiben: Nehmt einen geschälten Walnusskern und reibt ihn mit leichtem Druck diagonal zum Kratzer. Ihr werdet sehen, wie die Spur des Kratzers langsam verschwindet.
- Einwirken lassen: Wartet etwa 5 Minuten, damit das Öl ins Holz einziehen kann.
- Polieren: Poliert die Stelle mit einem weichen Tuch nach. Der Kratzer ist nun praktisch unsichtbar.
Mein Experten-Tipp:
Dieser Trick funktioniert am besten bei oberflächlichen Kratzern auf Echtholz oder Furnier (Eiche, Walnuss, Mahagoni). Bei sehr tiefen Furchen in Laminat hilft er weniger, aber für die meisten Alltagsschäden ist es meine erste Wahl!
Übrigens, wenn auch Ihre Spüle unansehnlich geworden ist, lesen Sie meinen Tipp mit Öl.
